IWC SchaffhausenHistorie

IWC Historie

IWC wurde im Jahre 1868 vom amerikanischen Uhrmacher Florentine Ariosto Jones gegründet und ist heute der Inbegriff Schweizer Uhrmacherkunst.

Die Gründerjahre 1868 bis 1905:

IWC Florentine Ariosto Jones

Florentine Ariosto Jones (1841–1916)

1868: Florentine Ariosto Jones (1841–1916), Uhrmacher aus Boston, Massachusetts, gründet in Schaffhausen die International Watch Company (IWC) um hochwertige Taschenuhren für den Markt in Amerika zu produzieren.

IWC Stammhaus 1875

IWC Stammhaus anno 1875

1875: Errichtung des Neubaus und heutigen Stammhauses von IWC unmittelbar am Rhein. In der Folge übernimmt der Schaffhauser Johannes Rauschenbach-Vogel (1815–1881) und kurz darauf sein Sohn Johannes Rauschenbach-Schenk (1856–1905).

 

IWC Pallweber

System Pallweber

1885: Die ersten Uhren mit digitaler Anzeige der Stunden und Minuten (System Pallweber) verlassen die Ateliers in Schaffhausen und unmittelbar danach startet die Produktion der Magique, einer Taschenuhr mit 24-Stunden-Anzeige im Cabrioletgehäuse.

1899: Eine der ersten bekannten Armbanduhren aus Schaffhausen wird ausgeliefert. Die Schaffhauser Uhrmacher bauen dafür das kleine Damen-Taschenuhrwerk Kaliber 64 in ein zierliches Gehäuse mit Bandanschlüssen ein. In anderen Armbanduhren findet das Damen-Taschenuhrwerk Kaliber 63 Verwendung.

Die Ära Ernst Jakob Homberger 1905-1955:

Ernst Jakob Homberger

Ernst Jakob Homberger (1869-1955)

1905: Nach dem Tod von Johannes Rauschenbach übernimmt Ernst Jakob Homberger (1869-1955) als Delegierter von Rauschenbachs Erben die Leitung.  Nach der Übernahme der Anteile seines Schwagers C. G. Jung im Jahr 1929 wird er  alleiniger Innhaber.

 

1936: Die erste „Spezialuhr für Flieger“ von IWC wird lanciert. Ihr beweglicher Drehring mit Registrierzeiger ermöglicht es, Abflugzeiten einzustellen. Ausserdem besaß die Uhr eine antimagnetische Hemmung. Informieren Sie sich über die aktuellen Modellen der IWC Fliegeruhren.

1939: Die Geburtsstunde der Portugieser-Uhr: Zwei portugiesische Importeure bestellen eine Serie von grossen Armbanduhren mit sehr ganggenauen Taschenuhrkalibern.

1940: IWC entwickelt die Grosse Fliegeruhr 52 T. S. C. mit Zentrumsekunde.

IWC WWW 1944

IWC WWW

1944: 
Die W. W. W. erscheint: eine neue Armbanduhr für den militärischen Einsatz der britischen Armee. Die auf dem Gehäuseboden eingravierten Buchstaben W. W. W. stehen für «Watch, Wrist, Waterproof», die königliche Pfeilspitze dient als Eigentumskennzeichnung.

 

IWC Albert Pellaton

Albert Pellaton (1898-1966)

1946: 
Das Kaliber 89 mit Zentrumsekunde und exzellenten Gangqualitäten ist Pellatons, der 1944 die technische Leitung übernahm, erste Konstruktion. Albert Pellaton entstammte einer Uhrmacherfamilie und war der Enkel des gleichnamigen, auf Tourbillons spezialisierten Uhrmachers Albert Pellaton-Favre (1832–1914) und Neffe von James Pellaton (1873–1954), Direktor der Uhrmacherschule Technicum in Le Locle.

IWC MARK XI 1948

IWC MARK XI 1948

1948: 
Die Fliegeruhr Mark 11 mit dem Kaliber 89 wird lanciert. Sein Weicheisen-Innengehäuse sorgt für überlegenen Magnetfeldschutz.

 

1950: 
Das Kaliber 85 von Albert Pellaton ist der erste automatische Aufzug von IWC. Der innovative Klinkenaufzug anstelle des herkömmlichen Wechselgetriebes ist eine zu dieser Zeit patentierte Eigenentwicklung.

Hans Ernst Homberger übernimmt IWC 1955-1977:

Hans Ernst Homberger (1908-1986)

Hans Ernst Homberger (1908-1986)

1955: 
Hans Ernst Homberger  (1908-1986) übernimmt die Manufaktur als letzter privater Eigentümer. Die Ingenieur mit automatischem Aufzug wird aus der Taufe gehoben.

1959: 
Konstruktion des Kalibers 44, des ersten automatischen Damenuhrwerks von IWC.

 

1967: 
Mit der Aquatimer begründen die Schaffhausener ihre Erfolgsgeschichte im Bau von Taucheruhren. Die revolutionäre Druckfestigkeit 20 bar macht sie zur professionellen Begleiterin für den Unterwassereinsatz. Die Yacht Club Automatic wird auf der Messe in Basel präsentiert.

 

IWC Da Vinci 1969

IWC Da Vinci 1969

1969: 
IWC ist beteiligt an der Entwicklung des Quarzwerks Beta 21, eines Armbanduhrkalibers mit quarzgesteuertem Antrieb (Schwingungsfrequenz 8192 Hertz). Es wird eine uhrmacherische Revolution. Die Da Vinci erscheint als erste IWC-Armbanduhr mit dem Quarzwerk Beta 21.

 

1976: 
Die Ingenieur-Tradition wird mit der neuen Ingenieur SL weitergeführt.

1977
: Entstehung des Kalibers 9721. Die erste Taschenuhr aus Schaffhausen mit Kalendarium und Mondphasenanzeige. Es wird mit der Konstruktion ihrer Komplikationen, u. a. einer Reihe von komplizierten Taschenuhren begonnen, die teilweise auch skelettiert werden.

VDO Adolf Schindling AG wird neuer Eigentümer 1978-2000:

1978:
 In Zusammenarbeit mit dem Gestalter F. A. Porsche entsteht die erste Armbanduhr mit eingebautem Kompass. Im gleichen Jahr übernimmt der deutsche Instrumentenbauer VDO Adolf Schindling AG IWC.

1980: 
Es werden die weltweit ersten Chronographen im Titangehäuse vorgestellt. Die Gestaltung kommt von F. A. Porsche. Das Savoir-faire der Titanverarbeitung erarbeitet sich IWC im Erfahrungsaustausch mit Aérospatiale und anderen führenden Technologieunternehmen.

1982: 
IWC konzipiert die strapazierfähige Taucheruhr Ocean 2000 aus Titan, druckfest bis 200 bar.

IWC Da Vinci 1985

IWC Da Vinci 1985

1985
: Die Da Vinci ist der erste IWC-Chronograph mit ewigem Kalender, der auf fünfhundert Jahre im Voraus mechanisch programmiert ist und ausschliesslich über die Krone korrigiert wird. Eine weitere Exklusivität: Die Jahreszahlen werden vierstellig angezeigt.

 

1987: 
Mit der Novecento (italienisch für «20. Jahrhundert») präsentiert die Schaffhauser Manufaktur die erste rechteckige, wasserdichte und automatische IWC-Uhr mit ewigem Kalender.

IWC Grande Complication

IWC Grande Complication

1990: 
Der feinuhrmacherische Quantensprung: Die Grande Complication fürs Handgelenk erscheint mit zahlreichen Funktionen – einem Chronographen mit ewigem Kalender, Minutenrepetition und Mondphasenanzeige. Sieben Jahre Entwicklung benötigte diese Meisterleistung.

 

IWC Il Destriero Scafusia Grand Complication

IWC Il Destriero Scafusia Grand Complication

1993: 
Der absolute Höhepunkt uhrmacherischer Leistung heisst Il Destriero Scafusia. Zum 125. Geburtstag der Schaffhauser Manufaktur wird die zu dieser Zeit weltweit komplizierteste mechanische Armbanduhr in einer einmaligen Serie von 125 Stück aufgelegt. Tourbillon, Rattrapante, Minutenrepetition, ewiger Kalender und zahlreiche andere Komplikationen sind die Merkmale dieser Weltexklusivität. Zum 125. Geburtstag legt IWC auch eine limitierte Serie der Portugieser-Uhr auf.

1994: 
Die Fliegeruhr Mark XII setzt die Tradition der legendären Mark 11 fort.

IWC Da Vinci Rattrapante

1995: 
Zum 10. Geburtstag des automatischen Da Vinci Chronographen erscheint die Da Vinci mit einem zehnten Zeiger als Rattrapante. Ausserdem neu: die Portugieser Chrono-Rattrapante, ein grosskalibriger Chronograph mit Schleppzeiger. Unüberhörbar ist schliesslich die dritte Neuheit: die Portugieser Minutenrepetition.

1997: 
Die neue Sportuhrenlinie GST gibt ihr Debüt.

1998: 
Die IWC-Konstrukteure lancieren die Fliegeruhr UTC (Universal Time Coordinated) mit in Stundenschritten verstellbarem Stundenzeiger und einer 24-Stunden-Anzeige.

IWC GST Deep One

IWC GST Deep One

1999: 
Mit der GST Deep One beweist die Manufaktur ihre uhrmacherische Kreativität auch bei den Taucheruhren: Die GST Deep One ist die erste IWC-Uhr mit mechanischem Tiefenmesser.

 

 

DIE ÄRA RICHMOND 2000 bis heute:

2000: 
Mit dem Kaliber 5000, einem Grosskaliber mit 7-Tage-Werk, Anzeige der Gangreserve und automatischem Pellaton-Aufzugssystem, entwickeln die IWC-Konstrukteure ein eigenes Kaliber für grosse Armbanduhren. IWC wird von Richemont übernommen.

IWC Große Fliegeruhr 2002

IWC Große Fliegeruhr 2002

2002
: Auf dem Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf wird die Grosse Fliegeruhr mit 7-Tage-Werk, automatischem Aufzug, Anzeige der Gangreserve und Datumsanzeige vorgestellt. Man nimmt damit die hauseigene Tradition der Grossen Fliegeruhr wieder auf.

 

2003: 
Die Portugieser Perpetual Calendar mit dem neu konstruierten ewigen Kalender und der weltexklusiven Hemisphärenanzeige der Mondphase beweist aufs Neue die Innovationskraft. Zweites Highlight sind die neuen Spitfire-Fliegeruhren.

2004:Die Aquatimer-Uhrenfamilie neu auf. Ebenfalls wird die Portugieser-Familie erweitert: um die Portugieser Tourbillon Mystère, die Portugieser Minutenrepetition Squelette und die Portugieser Automatic. Auch Da Vinci und Portofino erhalten neue Modelle.

IWC Ingenieur_Automatic 2005

IWC Ingenieur Automatik 2005

2005: 
Zehn Premieren in nur einem Jahr: Die Portugieser- sowie die Da Vinci- Familie erhalten exquisiten Zuwachs, und die Ingenieur feiert nach fünfzig Jahren ein fulminantes Comeback in drei Varianten. Der neue Ostbau der Schaffhauser Manufaktur wird eingeweiht.

 

2006: 
IWC lanciert fünf im Design veränderte klassische Fliegeruhren, u. a. die Grosse Fliegeruhr und die Fliegeruhr Chronograph. Auch die Uhren der Spitfire-Kollektion erhalten ein neues Gesicht, wie z. B. die vergrösserte Spitfire Chronograph.

IWC Da Vinci 2007

IWC Da Vinci-Linie 2007

2007: 
IWC präsentiert eine tonneauförmige Da Vinci-Linie, darunter die Da Vinci Chronograph mit vollständig neu entwickeltem Manufakturkaliber und die Da Vinci Perpetual Calendar Edition Kurt Klaus, eine Hommage zum 50. Firmenjubiläum ihres geistigen Vaters. Weitere Premieren sind die Grosse Ingenieur und die Spitfire Doppelchronograph. Im Sommer eröffnet das neu konzipierte Uhrenmuseum. Dort, wo ehemals Gehäuse und Werkteile gefertigt wurden, präsentieren sich zahlreiche Ausstellungsstücke in modernen, lichtdurchfluteten Räumen. Eine multimediale Präsentation veranschaulicht die Unternehmensgeschichte.

IWC Vintage Collection

Vintage Collection

2008: 
Zum 140-Jahr-Jubiläum ihrer Gründung würdigt IWC die sechs legendären «Familiengründer» ihrer Uhrenfamilien in einer exklusiven Vintage Collection. Der im gleichen Stil wie der Ostbau errichtete Westbau für die Uhrmacher wird bezugsfertig.

 

2009: 
IWC präsentiert eine neue Aquatimer-Uhrengeneration mit technischen Weiterentwicklungen und neuen Modellen. Eine weitere Premiere: Die Da Vinci Perpetual Calendar Digital Date-Month wartet mit einer digitalen Anzeige von Tages- und Monatsdatum mit grossen Ziffern auf.

IWC Portugieser Tourbillon Mystère Rétrograde

IWC Portugieser Tourbillon Mystère Rétrograde

2010: Neue Modelle der Portugieser-Uhrenkollektion auf den Markt. Die Portugieser Tourbillon Mystère Rétrograde kombiniert das fliegende Tourbillon erstmals mit einer zurückspringenden Datumsanzeige. Während die Grande Complication in einem Portugieser-Gehäuse debütiert, bringt die Portugieser Yacht Club Chronograph eine sportliche Note in die Uhrenfamilie. Bei der Da Vinci Chronograph Ceramic mit einem Gehäuse aus hochverschleissfester Hightechkeramik und Titan fasziniert besonders die schwebende Minuterie in 3-D-Optik.

IWC Portofino 8 Tage

IWC Portofino

2011
: Die klassisch-elegante Uhrenfamilie Portofino im neuen Look verbindet Schweizer Präzision mit italienischer Lebensfreude. Flaggschiff ist die Portofino Handaufzug Acht Tage mit dem neu entwickelten Manufakturwerk Kaliber 59210. Mit der Kombination aus Titangehäuse, Kautschukarmband und Rattrapante bereichert die Ingenieur Doppelchronograph Titan die Ingenieur-Uhrenfamilie. Im August präsentieren die Schaffhausener auf dem chilenischen Cerro Paranal am Standort des European Southern Observatory (ESO) die exklusivste und komplizierteste mechanische Armbanduhr, die je in der Schaffhauser Manufaktur gebaut wurde: die Portugieser Sidérale Scafusia.

IWC Top Gun

2012: 
Das Jahr der Überflieger: IWC geht mit fünf neuen TOP GUN-Modellen an den Start. Die TOP GUN Miramar-Linie, inspiriert vom Militarydesign, verweist auf die lange Tradition bei der Herstellung von Beobachtungsuhren. Innerhalb der eleganten Spitfire-Linie mit veredeltem Look und neuen Features übernimmt die Spitfire Perpetual Calendar Digital Date-Month die Führungsposition. In der Classics-Kollektion im authentischen Cockpitdesign knüpft die Fliegeruhr Worldtimer an den Erfolg der UTC-Fliegeruhren an.

IWC_INGENIEUR CONSTANT FORCE TOURBILLON

IWC Inegnieur

2013: 
Die komplett überarbeitete Ingenieur-Kollektion steht im Zeichen der neuen Kooperation mit dem MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team. Zwei der spektakulären Uhren, die den Führungsanspruch von IWC in der Konstrukteurswertung der Haute Horlogerie unterstreichen: die Ingenieur Constant- Force Tourbillon mit patentiertem Konstantkraft-Mechanismus und die Ingenieur Perpetual Calendar Digital Date-Month mit Momentanschaltung.

IWC Aquatimer Perpetual Callendar

IWC Aquatimer Perpetual Callendar

2014: 
Die neue Aquatimer-Generation erscheint mit innovativem Aussen-Innen-Drehring. Er kombiniert die Vorteile des Innendrehrings mit dem höheren Bedienkomfort einer aussen liegenden Lünette. Mit dem neuen digitalen ewigen Kalender, dem mechanischen Tiefenmesser und der Druckfestigkeit von 200 bar bestätigt die Uhrenfamilie die höchsten Entwicklungsstufen der Haute Horlogerie. Erstmals verwendet IWC das Material Bronze für ein Uhrengehäuse.

Das Gebäude von IWC in Schaffhausen

 

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