OMEGAHistorie

OMEGA – Eine Firmengeschichte mit über 165 Jahren Tradition und Innovationskraft.

Louis Brandt_3000x300

Louis Brandt (1825-1879)

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1848 von Louis Brandt in La Chaux-de-Fonds (Schweiz). Die dort hergestellten Uhren trugen vorerst den Markennamen „Louis Brandt“. Nach seinem Tod übernahmen seine Söhne die Geschicke und verlagerten die Produktion nach Biel (Kanton Bern). Bereits im Jahr 1889 verließen 100.000 Uhren das Werk.

 

1892_OMEGA Minuten Repetition_300x2001892 lancierte OMEGA als Weltpremiere eine Armbanduhr mit Minuten-Repetierwerk.

 

 

 

1894_Omega Kaliber 19'''_250x3001894, bloß zwei Jahre später, wurde das Unternehmen mit der Erfindung des genialen Mechanismus einer 19linigen Taschenuhr (43 mm Durchmesser) – dazu gehörten Bahn brechende Entwicklungen wie die Stundenregulierung mittels Krone – zum wichtigsten schweizerischen Uhrenfabrikanten. Seit diesem Zeitpunkt gehört OMEGA zur Avantgarde der Uhrmacherkunst. In diesem Jahr wird auch der heutige Firmenname OMEGA geboren.

1932_Omega Stoppuhr_Olympic Games Los Angeles_300x300Bei den Olympischen Sommerspielen 1932 in Los Angeles war Omega erstmals offizieller Zeitnehmer bei allen olympischen Disziplinen. OMEGA fällt dieses Privileg im Lauf e der Jahre 25 Mal zu – ein Rekord unter den Uhrenherstellern.  Vor einigen Jahren wurden ein paar nicht montierte Chronographenwerksets in einer verborgenen Ecke des OMEGA Hauptsitzes aufgefunden. Die Meisteruhrmacher arbeiteten die bereits verloren geglaubten – 80 Jahre eingelagerten – Einzelteile wieder auf und verwendeten sie, um eine verbesserte Version des Taschenchronographen von 1932 zu kreieren – jener Stoppuhr, die bei den Olympischen Spielen in Los Angeles 1932 zum Einsatz kam. Im Jahr 2006 kehrte OMEGA nach einer 14-jährigen Pause als offizieller Zeitmesser der Winterspiele in Turin in das olympische Geschehen zurück. OMEGA wird 2016 in Rio de Janeiro, 2018 in PyeongChang sowie 2020 in Tokyo der offizielle Zeitmesser sein.

2007_ OMEGA Marine_300x300Mit der OMEGA „Marine“ lanciert OMEGA ebenfalls 1932 auch eine der ersten Taucheruhren. 2007 legt OMEGA die „Marine“ in einer limitierten Serie von lediglich 135 Stück neu auf.

 

 

1936_Kew-Teddington Record_Chronomètre de bord_300x300An den Genauigkeits-Wettkämpfen der Observatorien von Neuenburg (Schweiz), Genf (Schweiz) und Kew Teddington (England), trugen die mechanischen OMEGA Chronometer weltweit 93 Siege davon. Darunter waren 72 Weltrekorde zu verzeichnen, und der Sieg im Gesamtklassement des Jahres 1936 am Observatorium von Kew Teddington, wo OMEGA 97.8 von 100 möglichen Punkten erreichte! Ein Resultat, das bis heute nicht überboten werden konnte.

Im Jahr 1965 wurde die OMEGA Speedmaster Professional – die einzige je auf dem Mond getragene Uhr – von der NASA offiziell „für alle bemannten Weltraummissionen qualifiziert“. Vorher hatte die Uhr erfolgreich eine Serie harter Prüfungen bestanden und dabei Extremsituationen bei Schwerelosigkeit und in Magnetfeldern, Aufprall, Vibrationen und Temperaturen zwischen -18 und +93 Grad Celsius ertragen. Seither begleitet die Speedmaster jeden Astronauten mit hundertprozentiger Genauigkeit auf allen Weltraummissionen.

1969_Omega Speedmaster Moonwatch Original_red_300x300Kein Symbol ist treffender als der historische Moment am 21. Juli 1969, als Neil Amstrong um 2:56 GMT seinen Fuß auf den Mond setzte: „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, einen Riesenschritt für die Menschheit.“ Neil Armstrong und Buzz Aldrin untersuchen die Umgebung des Landeplatzes während Michael Collins in der Kommandokapsel auf die Rückkehr der Mondlandefähre wartet. Buzz Aldrins Speedmaster ist die erste Uhr, die auf dem Mond getragen wurde.

1970_Buzz Aldrin Mond_300x3001970 während der Weltraum-Mission Apollo 13 verhinderte derselbe Chronograph nach einer Explosion an Bord eine Katastrophe. Für diesen erstrangigen Beitrag erhielt OMEGA den „Snoppy Award“, die höchste Auszeichnung, die von den NASA-Astronauten verliehen wird.

 

OMEGA Speedmaster X-33_200x300Heute, auf dem Weg zum Mars mit der neuen multifunktionellen Speedmaster Professional X-33, der Uhr, die die NASA für die nächsten 100 Weltraumflüge ausgewählt hat, und die seit Januar 1998 von den russischen Kosmonauten exklusiv an Bord der russischen Weltraumstation MIR getragen wird, spielt OMEGA einmal mehr ihre Pionierrolle in der Erforschung des Weltraums. Entwickelt wurde die neue Speedmaster Professional X-33 in Zusammenarbeit mit amerikanischen Astronauten, russischen Kosmonauten und Fliegerprofis. Sie verfügt über die allerneuesten technischen Gegebenheiten, wie sie die renommiertesten Spezialisten für bemannte Weltraumflüge verlangen.

1993_OMEGA Seamaster Professional Diver_200x3001993 zeigt OMEGA einmal mehr Pioniergeist und stellt die Seamaster Professional Diver vor. Den ersten mechanischen Taucherchronograph, der selbst in einer Tiefe von 300m voll funktionsfähig ist. Eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle erweitern die aktuelle Kollektion.

 

 

Omega mit Zentralturbillon 1994

Omega mit Zentralturbillon 1994

1994 folgt die erste Armbanduhr mit Zentral-Tourbillon. Auch heute noch ist OMEGA die einzige Manufaktur weltweit, die Uhren mit Zentral-Tourbillion herstellt. Die Modelle finden sich in der De Ville Central Tourbillon Kollektion wieder. Sie werden heute von einem ausgewählten Kreis von Uhrmachern in der „Cellule Haut de Gamme“ von OMEGA in Biel handgefertigt. Ihr Tourbillonkäfig dreht sich einmal pro Minute um die eigene Achse und gleicht damit die Auswirkungen der Schwerkraft auf die Präzision der Uhr aus.

 

Omega Co-Axial Kaliber 2500 Mini

Omega Co-Axial Kaliber 2500 Mini

Kurz vor der Jahrtausendwende, im Jahr 1999 stellt OMEGA die Co-Axial Hemmung der Weltöffentlichkeit vor. Diese ist die erste praktisch einsetzbare neue Hemmungstechnologie in der Welt der mechanischen Uhren seit fast 250 Jahren. Der britische Uhrmacher George Daniels entwickelte diese bereits in den 1970er Jahren, verbaute diese aber nur in manuell gefertigten Einzelstücken. Es kam in der Folge zu einer Zusammenarbeit mit OMEGA und in weiterer Folge zur Serienproduktion.

OMEGA Co-Axial Hemmung Kaliber 9300/9301

OMEGA Co-Axial Hemmung Kaliber 9300/9301

Das revolutionäre Co-Axial Hemmsystem findet heute in allen Kollektionen der Marke – Constellation, Seamaster, Speedmaster und De Ville – seine Verwendung. Die Co-Axial Hemmung verleiht den Uhren von OMEGA eine hohe Ganggenauigkeit und aufgrund der andersartigen Konstruktion von Ankerpaletten und Ankerrad-Zähnen wird weniger Öl aufgebracht und bewirkt somit eine langsamere Alterung des Werks. Die OMEGA Co-Axial Kaliber gehören heute zu den besten, in Serie gefertigten mechanischen Uhrwerken der Welt.

2013_Omega_Aqua Terra 15000 Gauss_anti-magnetic_231.10.42.21.01.002_200x3002013 stellt Omega eine Uhr vor, die gegen Magnetfelder von über 1,5 Tesla (15’000 Gauss) resistent ist. Dies übersteigt den magnetischen Widerstand jeder anderen je dagewesenen Uhr bei weitem und löst ein Problem, das Uhrmacher über Jahrhunderte beschäftigt hat. Diese antimagnetischen Uhrwerke haben im Vergleich zu ihren Vorgängern eine höhere Zuverlässigkeit und verbesserte chronometrische Leistung. Zum Einsatz kommen die Uhrwerke in den Modellen der Seamaster Aqua Terra 150 M Kollektion und der Constellation Globemaster.

2015_OMEGA_Globemaster_200x3002014 lanciert die Marke ihre Master Co-Axial Werke – es handelt sich dabei um eine Reihe von anti-magnetischen Automatik- und ein Handaufzug-Werk, die industriell gefertigt werden. Noch im gleichen Jahr wird gemeinsam mit dem Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) die Zusammenarbeit in Bezug auf eine neue Zertifizierung für die Master Co-Axial Uhren angekündigt. Die OMEGA Globemaster ist offiziell die erste Uhr, die mit dem Master Chronometer Zertifikat ausgezeichnet wird.

OMEGA ist Teil der Swatch Group, der so traditionsreiche Marken wie Breguet, Harry Winston, Blancpain, Glashütte Original, Jaquet Droz, Léon Hatot, Longines, Rado, Union Glashütte, Tissot, Balmain, Cortina, Mido, Hamilton, Calvin Klein watches + jewelry, Swatch und Flik Flak angehören.
 

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